Dorothea Brandt

Dorothea Brandt

Ensemble Musiktheater

Vita

Die aus einer Musikerfamilie stammende Sopranistin Dorothea Brandt studierte ab 2000 in ihrer Heimatstadt Saarbrücken bei Yaron Windmüller an der dortigen Musikhochschule. Während ihres Studiums besuchte sie Kurse bei Irwin Gage, Mira Zakai, Axel Bauni, Michael Wendeberg sowie Ichiro Nakayama, Elaine Kidd und Karolin Gruber. Sie erhielt ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes, einen Förderpreis des ZONTA-Clubs Saarbrücken und gewann 2005 den 1. Preis beim Walter Gieseking Wettbewerb. Von 2006 bis 2013 war sie an den Wuppertaler Bühnen engagiert, wo sich ihr Repertoire kontinuierlich erweiterte. Zu ihren Partien in Wuppertal zählten u.a. die Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel, Norina in Donizettis Don Pasquale, Laodice in Händels Oper Siroe, Füchslein Schlaukopf in Janáčeks Das schlaue Füchslein, Zdenka in Arabella von Strauss und Pamina in Mozarts Zauberflöte in der Inszenierung Christian von Treskows. Diese Partie singt sie in der Saison 16/17 auch am theaterhagen. Außerdem wirkt Dorothea Brandt als Diana in Pina Bauschs Aufführung von Glucks Iphigenie auf Tauris mit. Sie arbeitete unter anderem mit Dirigenten wie Howard Arman, Jörg-Peter Weigle, Tonu Kaljuste, Erwin Ortner, Michel Plasson und Regisseuren wie Andrea Schwalbach, Aurelia Eggers, Georg Köhl, Jakob Peters-Messer, Georges Delnon zusammen. Ihre besondere Liebe gilt dem Belcanto und der Neuen Musik. Neben der Operntätigkeit gibt sie zahlreiche Konzerte und Liederabende, z.B. im Rahmen der Biennale Venedig, in der Historischen Stadthalle Wuppertal, Sylt, München, Basel oder Nürnberg. Im Jahr 2012 wurde sie von der Fachzeitschrift Opernwelt als beste Nachwuchssängerin nominiert.


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