Ladislav Elgr

Ladislav Elgr

Ensemble Musiktheater

Vita

Im Anschluss an sein Studium an der Prager Akademie für Darstellende Künste war der Tenor Ladislav Elgr von 2006 bis 2008 Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Hamburg. Von 2008 bis 2011 gehörte er zum Ensemble der Volksoper Wien, wo er u.a. die Partien Tamino (Die Zauberflöte), Alfred (Die Fledermaus) und Lysander (Ein Sommernachtstraum) sang. Darüber hinaus gastierte er in der Saison 2010/11 an der Semperoper Dresden als Leukippos (Daphne), am Teatro La Fenice in Venedig als Froh (Das Rheingold) sowie mit Verdis Requiem im Münchner Herkulessaal. 2010 gab Ladislav Elgr sein erfolgreiches Debüt mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Pierre Boulez im Wiener Musikverein mit Janáčeks »Glagolitische Messe«. Der Tenor war u.a. zu Gast beim Glyndebourne Festvial (Prinz in Rusalka), beim Macerata-Opernfestival, beim Janáček-Festival in Brno (Kudrjáš in Katia Kabanova), bei den Wagner-Tagen in Budapest (Froh in Das Rheingold) und an der Oper Graz (Edwin in Die Csárdásfürstin). Seit 2011 ist er freischaffend tätig. Seitdem gastierte er u.a. in Martina Franca beim Festival della Valle d’Itria mit Korngolds Oper Der Ring des Polykrates als Wilhelm und beim Festival Kfar Blum in Israel mit Janáčeks »Tagebuch eines Verschollenen«. Letzteres sang Ladislav Elgr auch im Herbst 2013 an der Opéra Garnier in Paris. 2011 übernahm er die Rolle des Bes (Teufel) in der Welturaufführung der Oper »Gogol« von Lera Auerbach am Theater an der Wien. Die Spielzeit 2013/14 beinhaltete u.a. die Partien Leukippos (Daphne, konzertant) beim Helsinki Festival, Janek (Věc Makropulos) an der Opéra Bastille in Paris, Prinz (Rusalka) in Amsterdam sowie Sergei (Lady Macbeth von Mzensk) an der Vlaamse Opera Antwerpen. In der Saison 2014/15 debütierte er u.a. an der Staatsoper Berlin unter Sir Simon Rattle. Außerdem gab er seine Rollendebüts als Boris (»Katia Kabanova«) in Toulon, Matteo (»Arabella«) in Köln, Erik (Der fliegende Holländer) und Lenski (Eugen Onegin). Die Spielzeit 2015/16 begann mit einem großen Erfolg als Dyonisos in einer Neuproduktion von Die Bassariden am Teatro dell’Opera di Roma, gefolgt von seiner Rückkehr an die Deutsche Oper Berlin als Albert Gregor in einer Neuproduktion von Věc Makropulos und der Rückkehr an die Hamburgische Staatsoper als Boris. Er gab sein Debüt am National Center for the Performing Arts (NCPA) in einer Neuproduktion von Rusalka und beschloss die Spielzeit als Jim Mahoney in Calixto Bieitos Inszenierung von Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny an der Vlaamse Opera Antwerpen. An der Semperoper Dresden gastierte er in der Saison 2013/14 als Babinský in Jaromír Weinbergers Švanda dudák/Schwanda, der Dudelsackpfeifer. 2014/15 war er außerdem als Leukippos in Daphne zu erleben. In der Saison 2016/17 führt ihn die Rolle des Babinský zurück an die Semperoper Dresden.


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