Karsten Mewes

Karsten Mewes

Ensemble Musiktheater

Vita

Karsten Mewes' Einstieg auf den "Brettern, die die Welt bedeuten", war Masetto in der Don Giovanni Inszenierung von Ruth Berghaus unter Ottmar Suitner an der Deutschen Staatsoper Berlin sowie zeitgleich Papageno unter der Regie von Harry Kupfer an der Komischen Oper Berlin. Er war der erste Papageno nach der "Wende" in der Waldbühne in der August Everding Inszenierung mit Matti Salminen und Peter Seiffert. Er sang fast alle lyrischen Partien von Silvio, Papageno, Graf und Figaro bis hin zum Fluth und im italienischen Fach von Marcello, Lescaut, Posa, Ford, Jago, Macbeth, Scarpia und Rigoletto.

Seine Wagner- Karriere begann mit Melot in „Tristan und Isolde“, Klingsor in „Parsifal“ und dem Fliegenden Holländer. Es folgten Alberich und später Wotan und Wanderer im Ring der Mannheimer Martin Schüler- Inszenierung. 2010 gab er dort sein Rollendebüt als Hans Sachs. Mewes bewahrte sich als 1. Preisträger des Robert Schumann Wettbewerbes seine Liebe zum Lied- sowie Konzert- und Oratoriengesang als wichtigen Bestandteil seiner Gesangskultur. "Carmina burana" von Orff (Madrid/ Tel Aviv), die h-Moll Messe von Bach (Madrid), die VIII. Sinfonie von Mahler (Graz und Peking), oder die IX. Sinfonie von Beethoven führten ihn bis Griechenland, Japan und Australien.

Er arbeitete mit Regisseuren wie Christoph Schlingensief, Harry Kupfer, Ehrhard Fischer, August Everding, Christine Mielitz, Jonathan Miller und Andreas Homoki zusammen; mit Dirigenten wie Sir Roger Norrington, Sir Collin Davis, Prof. Reuter, Daniel Barenboim, Fabio Luisi, Simone Young, Donald Runnicles, Friedemann Layer, Constantin Trinks, Karl-Heinz Steffens und Dan Ettinger.

Schlingensief holte ihn 2007 für seine „Parsifal“- Inszenierung als Klingsor nach Bayreuth. Seit 2008 bis 2016 war er festes Mitglied am Nationaltheater Mannheim, wo er nicht nur Wagner singt, sondern auch als Jochanaan, Barak, Scarpia, Simone Boccanegra, Macbeth, Renato, Jago, Falstaff, Tonio, Alfio und Kaspar zu hören ist. Den Kezal und Pizarro hat er gerade in Wien an der Volksoper unter Julia Jones singen können. 2015 war er in Mannheim als Mephistopheles in "La Damnation de Faust" von Berlioz zu hören und auch in der Inszenierung von Frank Hilbrich den König Pentheus in den Bassariden von Henze einen starken Charakter auf die Bühne bringen.

In der Wiederaufnahme der Medèe von Cherubini sang er in der spektakulären Inszenierung von Achim Freyer im Januar 2016 den Kreon. Es folgten in Peking am NCPA im Tannhäuser (Endrik Wottrich) der Biterolf, sowie in der kompletten Ringaufführung am NTM in Mannheim der Alberich (Insz. Achim Freyer) von Richard Wagner, die auch als DVD im Handel zu erwerben ist. Beim XV Festival Internationale di Musica e Arte Sacra in Rom sang er Ende November 2016 die Baßpartien im Mozart Requiem und in stabat mater von Rossini und es folgte in Tokyo im Dezember 2016 das Fauré-Requiem. Im April und Mai 2017 folgen dann in Sofia mit dem Philharmonischen Orchester unter der Leitung von Rossen Gergov der Elias von Mendelssohn und das WAR-Requiem von Benjamin Britten.


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