Achtes Sinfoniekonzert

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Achtes Sinfoniekonzert

GLAUBENSBEKENNTNIS | Bach

Johann Sebastian Bach: Messe in h-Moll

Beschreibung

Als »das größte musikalische Kunstwerk aller Zeiten und Völker« wurde die h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach im 19. Jahrhundert von ihrem Erstherausgeber Hans Georg Nägeli bezeichnet. Sie gehört zu Bachs größten und ambitioniertesten Werken überhaupt und seit kurzem neben der neunten Sinfonie Beethovens zum Weltdokumentenerbe der UNESCO. Ihre Entstehung hat den Komponisten über zwei Jahrzehnte hinweg beschäftigt, angefangen vom Sanctus (1724) über die Missa von 1733 bis zu den ergänzenden Ordinariumssätzen aus den letzten Lebensjahren. Bis heute weiß man nicht, warum der überzeugte Protestant Bach am Ende seines Lebens ausgerechnet eine katholische Messe vollendet hat. War sie ein Auftragswerk? Oder ist sie eine Art planvolle Zusammenfassung seines Schaffens oder gar ein überkonfessionelles Glaubensbekenntnis? Mit ihrer prachtvollen und abwechslungsreichen Besetzung sowie der kunstvollen Behandlung der Chöre und Arien stellt sie zweifellos den Höhepunkt von Bachs kompositorischer Meisterschaft dar. Den anspruchsvollen Chorpart übernimmt der Landesjugendchor NRW, ein Spitzenensemble mit jungen Sängerinnen und Sängern im Alter zwischen 16 und 27 Jahren. Konzertreisen führten den Chor außer durch ganz Europa auch schon nach Russland und China, wo er überall begeisterte Reaktionen hervorrief. Beste Voraussetzungen also für ein intensives und klangschönes Konzerterlebnis, das noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Besetzung

Auf einen Blick

Theater- und Konzertkasse:
02331/207-3218