Vorstellungen / Termine
Der Schrank der Georgi

ZusatzAngebote

    Der Schrank der Georgi

    Ballett

    Eine tänzerische Recherche von Maria Hilchenbach und Ricardo Fernando
    Ein Tanzfonds Erbe-Projekt

    Aufführungsdauer: 2 Stunden, 30 Minuten
    Eine Pause

    Freitag, 30. Mai / 19:30 Uhr
    Großes Haus
        Elberfelder Straße 65, 58095 Hagen

    Beschreibung

    Yvonne Georgi (1903 - 1975) gehört zu den größten deutschen Choreographinnen und Tänzerinnen und ist dennoch heute in der Öffentlichkeit beinahe vergessen. Dabei zeigt ihr Lebenswerk die faszinierende Geschichte des Tanzes im 20. Jahrhundert, vom deutschen Ausdruckstanz der 20er Jahre über den neoklassischen bis zum zeitgenössischen Stil, immer in Verbindung mit neuer Musik.

    Die junge Yvonne war beeindruckt vom modernen Ausdruckstanz der Mary Wigman und suchte als deren Meisterschülerin ihren eigenen Stil. Mit Kurt Jooss arbeitete sie bereits 1924 an den Städtischen Bühnen Münster. In Harald Kreutzberg fand sie einen ebenbürtigen Partner, mit dem sie mehrmals als „dream-team“ durch Amerika tourte. Nachdem sie nach ihrer Heirat niederländische Staatsbürgerin geworden war, versuchte sie eine feste niederländische Ballettcompagnie zu gründen, doch der Krieg sabotierte ihre Pläne, und sie kehrte nach Deutschland zurück. Düsseldorf und schließlich Hannover, wo sie von 1954 bis 1971 als Ballettmeisterin arbeitete, waren ihre Stationen nach dem Krieg. Ihre anspruchsvolle Ballettarbeit, deren Grundlage die klassische Ausbildung war und die sie immer mehr zu einem eigenen Stil jenseits des Ausdruckstanzes entwickelt hatte, reihte einen Erfolg an den anderen.

    Von Anbeginn ihrer tänzerischen Karriere hat sie sich unbeirrt mit zeitgenössischer Musik auseinandergesetzt und diese dem Publikum näher gebracht, ohne sich klassischen Operetten oder Opern zu verweigern. Der Titel „Der Schrank der Georgi“ ist im wörtlichen wie im übertragenen Sinn zu sehen. Der Schrank, der tatsächlich existierte und Kostüme aus verschiedenen Arbeitsperioden in sich barg, wird den Rahmen des Stückes bilden. Durch ihn können Szenen, biographische Stationen, Figuren oder Musik initiiert werden; er kann aber
    auch selbst in Zwischenszenen als „Fundus“, als Archiv präsentiert werden. Die Produktion will mit Re-Enactments (Wiederaufführungen) und Neueinstudierungen zu ausgewählten Choreographien die Karriere von Yvonne Georgi nachzeichnen.

    „Der Schrank der Georgi“ gehört zu den Projekten, die von dem von der Kulturstiftung des Bundes initiierten TANZFONDS ERBE gefördert werden.

    Rezensionen

    Multimediales Spektakel / Der Schrank der Georgi

    "[...] So gerät der Abend zu einer allumfassenden Kunstperformance. Eine Verbeugung vor Yvonne Georgi und ihrem tanzpädagogischen Vermächtnis. [...] Alle daran Beteiligten dürfen sicher sein, dass Yvonne Georgi davon zutiefst berührt gewesen wäre. Ihr Erbe ist in Ehren gehalten und zu neuen Ufern geführt worden."

    Westfalenpost / Westfälische Rundschau

    Ein Spannender Abend! / Der Schrank der Georgi

    "Denn das war Georgis Mission: eine „neue Harmonie“ aus Klassischem und Modernem zu schaffen. Im Ballett Hagen hat sie einen hervorragenden Mitstreiter dabei gefunden." Denn das war Georgis Mission: eine „neue Harmonie“ aus Klassischem und Modernem zu schaffen. Im Ballett Hagen hat sie einen hervorragenden Mitstreiter dabei gefunden. Ein spannender Abend!Theater Hagen: Hommage an eine legendäre Tänzerin - Münsterland Zeitung - Lesen Sie mehr auf:http://www.muensterlandzeitung.de/leben-und-erleben/kultur-region/Theater-Hagen-Hommage-an-eine-legendaere-Taenzerin;art1541,2365642#plx370883446

    Ruhrnachrichten

    Synthese von gestern und heute / Der Schrank der Georgi

    "[...] Mühelos wird Fernando Georgis eigenem Anspruch gerecht, eine Synthese des Gestern und Heute zu finden. [...] Bei diesem „Tanzfonds Erbe-Projekt gehen Rekonstruktion und „aktuelle Neufassung" Hand in Hand - alle Achtung vor dieser Leistung des Theater Hagen!"

    theaterpur.net

    Tanzgeschichte für alle / Der Schrank der Georgi

    "Eine weite Anreise nach Hagen wert ist dieser beeindruckende Abend nicht nur für Tanzhistoriker, um Yvonne Georgis "Glück, Tod und Traum" zur Musik von Gottfried von Einem als veritable Rekonstruktion zu erleben."

    www.tanznetzt.de

    Besetzung | Fr 30.05.2014 / 19:30 Uhr

    • Yvonne Georgi
    • Petruschka - Petruschka
    • Petruschka - Ballerina
    • Petruschka - der Mohr
    • Elektronisches Ballett - Quartett
    • Eunji Yang
    • Matt William
    • Elektronisches Ballett - 1. Duett
    • Elektronisches Ballett - 2. DuettHelena Balla
    • Leszek Januszewski
    • Duett
    • Der Schwan
    • Saudades do Brasil - 1. Duett
    • Saudades do Brasil - 2. Duett
    • Helena Balla
    • Leszek Januszewski
    • Saudades do Brasil - 3. Duett
    • Saudades do Brasil - 4. DuettEunji Yang
    • Matt William
    • Duett
    • Glück, Tod und Traum - Schreiber
    • Glück, Tod und Traum - Glück
    • Glück, Tod und Traum - Tod
    • Glück, Tod und Traum - Traum
    • Duett
    • Le Sakre du Printemps - Ensemble Ensemble
    • Le Sacre du Printemps - Pianist
    • Le Sacre du Printemps - KommentatorTillmann Schnieders

    Auf einen Blick

    Theater- und Konzertkasse:
    02331/207-3218