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Tosca

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    Tosca

    Oper von Giacomo Puccini

    MUSIKDRAMA IN DREI AKTEN VON GIACOMO PUCCINI

    TEXT VON GIUSEPPE GIACOSA UND LUIGI ILLICA

    IN ITALIENISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN ÜBERTITELN

    Aufführungsdauer: 2 Stunden 20 Minuten
    Eine Pause nach 45 Minuten

    Freitag, 09. Februar / 19:30 Uhr
    Normalpreis: 19,00 bis 46,00 Euro
    Großes Haus | theaterhagen
        Elberfelder Straße 65, 58095 Hagen

    Beschreibung

    »Vissi d’arte, Vissi d’amore.«

    »Ich lebte für die Kunst, lebte für die Liebe.«

    Die dramatischen Ereignisse eines einzigen Tages lassen die Diva Floria Tosca erkennen, dass Kunst nicht außerhalb der politischen Verhältnisse stehen kann. Die Umstände zwingen sie dazu, sich zusammen mit ihrem Geliebten, dem Maler Mario Cavaradossi, in der Unrechtsherrschaft des Polizeichefs Scarpia zu positionieren.

    Auf der Suche nach einem entflohenen Regime-Gegner trifft Scarpia in der Kirche Sant´ Andrea auf Tosca. Sie ist auf der Suche nach Cavaradossi, der ebenda ein Porträt der Maria Magdalena vollenden soll. Scarpia gelingt es, den Keim der Eifersucht geschickt in die Gedanken der leidenschaftlichen Sängerin Floria Tosca zu pflanzen.

    Die Saat geht auf, und ein Thriller beginnt, in dem es Scarpia nicht allein um seine politische Macht geht, sondern auch darum, seinen Gegner und Nebenbuhler Cavaradossi mit einem Schlag zu vernichten und Tosca zu gewinnen. In einem »Showdown« voll erotischer Spannung, taktischem Kalkül und überbordender Leidenschaft leistet Tosca erbitterten Widerstand. Am Ende tötet sie den Machtmenschen Scarpia. Doch bedeutet dies auch die Rettung für das Liebespaar?

    Puccini gelang es in seinen Opern immer wieder, starke Frauen zu musikalischem Leben zu erwecken. Manon in Manon Lescaut und Mimi in La Bohème hatten Puccinis Erfolg begründet, nach Tosca sollten auch Cio-Cio-San, genannt Butterfly, und die Prinzessin Turandot noch als weitere unvergessliche Frauenporträts in die Operngeschichte eingehen.

    Die Entstehung der Tosca fiel in Italien in politisch unruhige Zeiten, und eine Bombendrohung überschattete die Uraufführung 1900 in Rom. Der Erfolg der Oper ließ sich indes nicht aufhalten und breitete sich schnell auf der ganzen Welt aus. Der Opern-Thriller ließ niemanden kalt.

    Die Konzentration auf die dramatische Dreieckskonstellation der Protagonisten und die straffe zeitliche Folge der Ereignisse zeugen von Puccinis theatralischem Geschick, seine musikalische Umsetzung von tiefen psychologischen Kenntnissen. Zudem gelingt es ihm in seiner Musik, die Leidenschaft direkt auf den Hörer zu übertragen.

    Rezensionen

    Theater Hagen zeigt Oper Tosca als Psychoschocker

    »Generalmusikdirektor Joseph Trafton lässt in seinem Dirigat von Anfang an das Herzklopfen mitklingen, das den Totenmarsch-Rhythmus der Katastrophe bereits vorwegnimmt. Mit den Hagener Philharmonikern verwandelt er in vielen wuchtigen Aufschwüngen die Partitur in das klingende Psychogramm dieses Thrillers, spannend bis zum letzten Takt.«

    Westfalenpost

    „Tosca“ in schönem Klanggewand

    »Die Solistenriege mag ebenso zu überzeugen: Veronika Haller als Tosca mit glockenklarem, dramatisch tragfähigem Sopran, Xavier Moreno mit viel Leidenschaft und italienischem Schmelz als Caravadossi und Karsten Mewes als kraftvoll sinistrer Scarpia.«

    ruhrnachrichten

    Brodelnder Verismo-Sound

    »Der dritte Akt ist in Hagen dann wirklich ganz große Show, bei der sich Wirklichkeit und Halluzination mischen. Der eigentlich tote Lüstling Scarpia übernimmt die Rolle des Schließers, wird von der Kostümbildnerin Anna Siegrot mit schwarzen Flügeln in einen Todesengel verwandelt, lenkt - Charon gleich - die Liebenden auf einem Boot, zu welchem nun ein schon vorher symbolisch genutztes Riesenkreuz geworden ist, in die vermeintliche Freiheit. Das Hagener Publikum zeigte sich von der eigenwilligen Deutung fasziniert, war es auch von der Ausstattung Hermann Feuchters.«

    theaterpur

    Flammende musikalische Farben

    »„Tosca“ ist ein Psychothriller in flammenden musikalischen Farben. Extrem aktuell! Sehr, sehr spannend!«

    WDR

    Besetzung | Fr 09.02.2018 / 19:30 Uhr

    Auf einen Blick

    Theater- und Konzertkasse:
    02331/207-3218