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Wie im Himmel

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    Wie im Himmel

    Schauspiel nach dem gleichnamigen Film von Kay Pollak

    Aufführungsdauer: 2 Stunden 20 Minuten
    Eine Pause nach 1 Stunde 15 Minuten

    Beschreibung

    Der gefeierte Konzertdirigent Daniel Daréus hat sich trotz schwerer Schicksalsschläge in der Kindheit den Traum einer Musikerkarriere erfüllt. Die hohen Ansprüche an sich selbst  stellt er auch seinen Musikern. Auf dem Zenit seines Erfolges, umschwärmt von Publikum und Presse, erleidet der Frauenliebling, einen Herzinfarkt. Daréus zieht sich aus der Öffentlichkeit zurück in sein Heimatdorf, wo ihn  niemand unter seinem Künstlernamen kennt, um in der Einsamkeit wieder zu sich selbst zu finden.

    Obwohl extrem unkommunikativ, erklärt er sich doch bereit, die ihm angebotene Kantorstelle im Dorf anzunehmen, die auch die Leitung des Chores einschließt. Daniel wird mit seiner ungewöhnlichen, aber zugewandten Arbeitsweise schnell  zum Liebling der Sänger, erschüttert aber auch die festgefügte Ordnung des Dorfes. Alle Probleme, die immer unter dem Mantel des (Ver-)Schweigens versteckt waren, treten offen zutage – Misshandlungen, Gewalt gegen Frauen, eheliche Zerrüttung, Bigotterie. Und vor allem sind da die Gerüchte um unerlaubte sexuelle Beziehungen von Daréus. Trotzdem entwickelt sich der Chor prächtig und bereitet sich auf einen großen Auftritt in der Kirche vor. Der Pfarrer sieht den Einfluss auf seine Schäfchen schwinden und holt zum Gegenschlag aus: Daréus wird entlassen, die Leitung des Chores ihm entzogen. Doch die Arbeit mit dem Chor trägt Früchte. Die Entscheidung zur Teilnahme an einem Chorwettbewerb in Österreich wird auch gegen den kirchlichen Willen in die Tat umgesetzt. Der Triumph könnte nicht größer sein, doch was ist wird mit Daniel Daréus...?

    Nach vierzehnjähriger Abstinenz gelang Regisseur Kay Pollak mit WIE IM HIMMEL ein phänomenales Come-back. Der Film wurde 2005 als "Bester nicht-englischsprachiger Film" für den Oscar nominiert. Seit der deutschen Erstaufführung 2007 in Konstanz hat auch das gleichnamige Theaterstück auf deutschen Bühnen für Besucherrekorde gesorgt.

    Am grandiosen Schlussfinale des großen Chorwettbewerbs sind in dieser Produktion im Projektchor Wie im Himmel SängerInnen aus verschiedenen Hagener Chören beteiligt.

    Rezensionen

    Herzbewegend, aberwitzig, beklemmend

    »Am Theater Hagen wird die Geschichte nach dem weltberühmten Film von Kay Pollak jetzt zu einer anrührenden Hommage an die Musik als jener Kraft, die Gegensätze und Ängste überwinden hilft. Das Publikum feiert die Produktion nach der Premiere mit anhaltendem Beifall im Stehen. [...] So wird „Wie im Himmel“ zur Liebeserklärung an alle Chöre.«

    Westfalenpost

    Von der befreienden Kraft des Singens

    »Zum Finale, in der Handlung ein Auftritt des Chores bei einem Wettbewerb, werden die Laien sogar die Bühne dominieren. 75 Sängerinnen und Sänger aus der Region Hagen hat der musikalische Leiter Andres Reukauf zu einem Projektchor versammelt, der stimmgewaltig das Publikum in den Bann schlägt. Riesenjubel für ein Stück Stadttheater im allerbesten Sinne: mit Bürgern für seine Bürger. Und zu einem Themenkomplex, der wieder hochaktuell geworden ist: Heimat, Gemeinschaft und Identität.«

    ruhrnachrichten

    Besetzung

    Auf einen Blick

    Theater- und Konzertkasse:
    02331/207-3218