Khatuna Mikaberidze

Khatuna Mikaberidze

Solist*in / Schauspieler*in

Vita

Die gebürtige Georgierin absolvierte ihr Gesangsstudium am Staatlichen Konservatorium in Tiflis. Bereits während ihres Studiums wurde sie als Solistin an die Oper Batumi (Georgien) engagiert, später wechselte sie an die Oper der Hauptstadt Tiflis. Dort stand die Mezzosopranistin in den großen Rollen ihres Fachs, als Eboli (Don Carlo), Amneris (Aida), Carmen (Carmen) und Azucena (Il Trovatore) auf der Bühne.

Als Azucena wurde sie 2001 an die Oper Dortmund engagiert. Von dort ging sie als Ensemblemitglied an das Meininger Theater, wo sie als Dorabella (Cosi fan tutte), Jezibaba (Rusalka) und Brangäne (Tristan und Isolde) zu erleben war. Es folgte ein Festengagement am Landestheater Linz, wo sie sich wiederholt als Carmen und Jezibaba präsentierte, aber auch ihre Rollendebüts als Großherzogin von Gerolstein und Orlofsky (Die Fledermaus) gab.

Seit 2006 ist sie Ensemblemitglied an der Staatsoper Hannover. Bisherige Partien dort waren u.a. Santuzza (Cavalleria Rusticana), Eboli (Don Carlo), Carmen (Carmen), Ulrica (Ballo in Mascera), Diana (La Calisto), Venus (Tannhäuser), Fricka (Rheingold, Walküre) Waltraute (Götterdämmerung), Suzuki (Madama Butterfly), Principessa (Turandot), Frugola (Il Tabarro), Preziosilla (Macht des Schicksals), Herodias (Salome), Amneris (Aida) und Brangäne (Tristan und Isolde). In der Spielzeit 18/19 ist sie i Hannover als Mary (Fliegender Holländer), sowie als Hexe (Hänsel und Gretel) und Brangäne zu erleben. Außerdem debütiert Frau Mikaberidze als Marguerite (Damnation de Faust) sowie als Jokaste in der Neuproduktion „Oedipus Rex“.

Khatuna Mikaberidze gastierte wiederholt an der Volksoper Wien (La Madre in Luigi Dallapiccolas „Il prigioniero“, Czipra in „Der Zigeunerbaron“), an der Oper Frankfurt (La Madre in „Il Prigioniero“), am Theater Bremen (Amneris in „Aida“), an der Deutschen Oper am Rhein (Eboli in „Don Carlos“ und Amneris in „Aida“), an der Staatsoper Hamburg (Maddalena in „Rigoletto“) sowie am Theater Basel (Jezibaba in „Rusalka“).

Internationale Beachtung fand ihr Mitwirken in „Don Carlo“, der Eröffnungsproduktion des neuen Opernhauses von Oslo, einer Co-Produktion mit Covent Garden, in der sie neben Anja Harteros und René Pape als Eboli brillierte.

Die Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Barrie Kosky, Dietrich Hilsdorf, Christof Nel und Stefan Herheim sowie mit namhaften Dirigenten wie Kirill Petrenko, Thomas Hengelbrock, Donald Runnicals, Alexander Soddy, Ivan Repusic und Karen Kamensek prägte ihr künstlerisches Schaffen.

Ihr Repertoire umfasst aber auch zeitgenössische Werke wie „Intolleranza 1960“ (Eine Frau) von Luigi Nono, „Orest“ (Elektra) von Manfred Trojahn, „Die Teufel von Loudun“ (Jeanne) von Krzysztof Penderecki, „Caligula“ (Caesonia) von Detlev Glanert, „Lot“ (Frau) von Giorgio Battistelli sowie Luciano Berios „Folks Songs“.

Für ihre Gestaltung der Jeanne in „Die Teufel von Loudun“, für ihre Eboli und zuletzt für ihre Amneris erhielt sie Nominierungen in der „Opernwelt“.

2015 wurde die CD ,,Der Zigeunerbaron“ veröffentlicht (NDR Radiophilharmonie & NDR Chor, Lawrence Foster, Pentatone), auf der sie die Czipra singt.

 

 


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