Maria Markina

Maria Markina

Solist*in / Schauspieler*in zu Gast

Vita

Maria Markina studierte an der Russischen Akademie für Theaterkunst in Moskau. Bereits während ihres Studiums, das sie mit Auszeichnung abschloss, trat sie am Stanislawski- und Nemirowitsch-Dantschenko-Musiktheaterin Le nozze di Figaro und Albert Herring auf.     2002 wurde die Mezzosopranistin Ensemblemitglied der Moskauer Neuen Oper, wo sie Rollen wie Olga (Eugen Onegin), Lel’ (Schneeflöckchen), Naina (Ruslan und Ludmila) und     die Dritte Dame (Die Zauberflöte, R: Achim Freyer) sang.

Von 2006 bis 2009 war die Künstlerin Mitglied des Houston Grand Opera Studio, wo sie ihr Repertoire unter anderem um die Lola (Cavalleria rusticana), Maddalena (Rigoletto), Hänsel (Hänsel und Gretel) und Pauline (Pique Dame) erweiterte und 2006 den 1. Preis bei der Eleanor McCollum Competition for Young Singers gewann. 2008 folgte sie einer Einladung der Wolf Trap Opera (Virginia) und sang Bradamante in Händels Alcina, außerdem interpretierte sie die Titelpartie in Rossinis La Cenerentola an der Connecticut Opera.

In der Saison 2009/10 war Maria Markina Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Hamburg, wo sie anschließend ins Ensemble übernommen wurde. Hier sang sie Rollen wie Cherubino in Le Nozze di Figaro, Dorabella (Così fan tutte), Komponist (Ariadne auf Naxos), Angelina (La Cenerentola) oder Warwara (Katja Kabanowa). Im Wagner-Jubiläumsjahr wirkte sie als Wellgunde im neuen Hamburger Ring-Zyklus (Young/Guth), dessen Aufnahme später vom OehmsClassics veröffentlicht wurde. 2015 erhielt sie            den Dr.- Wilhelm-Oberdörffer-Preis für ihre Leistungen an der Staatsoper.

2015 wechselte Maria Markina ins Ensemble des Nationaltheater Mannheim, wo sie mit der Hauptpartie in Rossinis Tancredi debütierte. Für diese Rolle wurde sie in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt als die beste Nachwuchssängerin des Jahres 2016 nominiert. In drei Jahren ihrer Ensemblezeit in Mannheim könnte man sie u.a. als Rosina, Marguerite (La Damnation de Faust), Orlofsky, Margaretha in Schumanns Genoveva oder Octavian erleben.

Seit Sommer 2018 arbeitet Maria Markina überwiegend freiberuflich. Ihre Gastengagements führten sie u.a. nach Berlin (Komische Oper), Düsseldorf (Deutsche Oper am Rhein), St.Gallen (Theater St.Gallen), Karlsruhe (Badische Oper) und Kiel (Oper Kiel). Kürzlich kehrte sie nach Hamburg zurück, wo sie in zwei Uraufführungen an der Staatsoper mitwirkte – als Justine in Frankenstein und als Fricka in der viel bejubelten Inszenierung Ring&Wrestling

Mit der Rolle Nicklausse/Muse gibt Maria Markina ihr Haus- und Rollendebüt am Theater Hagen.


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