Nina Kupczyk

Nina Kupczyk

Regie

Vita

Nina Kupczyk, geboren in Bremen, arbeitet als Regisseurin und Autorin für Theater und Film.
 

Sie erhielt ab dem vierten Lebensjahr Violinunterricht bei ihrem Vater, dem langjährigen 1. Konzertmeister des Philharmonischen Staatsorchesters Bremen, Franz Josef Kupczyk und wurde mit 16 Jahren Jungstudentin der Hochschule der Künste in Bremen. Parallel erhielt sie eine Tanzausbildung am Bremer Theater am Goetheplatz. Nach dem Abitur studierte sie Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Peter Konwitschny und Psychologie an der Universität Bremen bei Prof. Dr. Heubrock, Abschlussarbeit: Kunst als rechtsfreier Raum.
Sie hospitierte und assistierte bei Peter Konwitschny, Werner Schroeter, Günther Krämer, Andreas Homoki am Theater Bremen, der Staatsoper Hamburg und der Komischen Oper Berlin. Weitere Regiemeisterkurse bei Peter Konwitschny und Calixto Bieito sowie Studien der multimedialen Komposition bei Peter Michael Hamel rundeten ihr Studium ab. Sie wurde von der Rusch-Stiftung gefördert und war Stipendiatin des Richard-Wagners Verbandes, der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie des internationalen Forums des Berliner Theatertreffens.
 

Nina Kupczyk schrieb und inszenierte ihre Stücke Des Kindes Mozart bei Radio Bremen und dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg sowie Amadeus Superstar am Theater unterm Dach in Berlin und Monsun Theater Hamburg. Sie führte Regie am Theater Kiel bei der Kinderoper La figlia del Mago (DE), an der Hamburgischen Staatsoper bei Der Kaiser von Atlantis und Vanitas_Everyman von Salvatore Sciarrino, am Opernloft in Hamburg bei Cosi fan tutte. Zusätzlich setzte sie diverse Chorprojekte in Hamburg und Berlin in Szene. Nach ihrem Drehbuch drehte sie mit Studio Hamburg den Kinokunstfilm Des Kindes Mozart (Prädikat wertvoll), der auf den Filmfestivals Konstanz und Oberhausen sowie im Deutschen Schauspielhaus Hamburg gezeigt wurde.
 

Seit 2014 entwickelt Nina Kupczyk als Autorin und Regisseurin neue Musiktheaterformate für die Philharmonie Luxemburg und dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg.

Sie schrieb und inszenierte durchweg als Uraufführungen in bis zu vier Sprachen, mit klassischem Musikrepertoire als auch Neukompositionen zeitgenössischer Komponisten, für Orchesterbesetzung: Peer Gynt 2.0 (Grieg), Vivaldis letzter Tanz (Vivaldi), Der Zauberlehrling (Diverse), Nussknacker (Tschaikowsky) sowie für Ensemble und Solisten: Aschenputtel (Ivan Boumans) Koproduktion mit dem Festival Lucerne (UA Luxemburg/Premiere Schweiz), Die Sterntaler (Diverse), Bout’chou (Diverse), Pinocchio (Gordon Kampe) sowie Projektreihen für junges Publikum: Loopino 2016/17 6-teilig mit dem Armida-Quartett, Asya Fateyeva, Anneleen Lenaerts, Haoxing Liang/Jean-Marc Apap, Ramón Ortega Quero und dem Gemüseorchester Wien sowie Loopino 2017/18 5-teilig mit Fabrice Millischer, dem Trio Koch, Adélaïde Ferrière, Artemadoline und dem Arcis Saxophon Quartett.

 

Als Autorin veröffentlicht Nina Kupczyk seit 1995 diverse Texte in Zeitschriften und Anthologien (Federwelt, Worthandelverlag, S. Fischer-Verlag, Athena-Verlag). Ihre Texte wurden von diversen Rundfunkanstalten eingesprochen und gesendet (Radio Bremen, Nordwestradio, Deutschlandfunk). Im Jahr 2000 wurde sie zur Präsentation ihres Romans Der Lehrer und das Wunderkind zur Bookexpo Chicago eingeladen. 2005 kam der Lyrik-und Prosaband Aus der verbotenen Stadt heraus. 2013 Liebe und andere Ungereimtheiten im Athena Verlag, Die Kunst der Empathie erschien im Juni 2015.

 

Zusammen mit dem Komponisten Max van der Rose gründete sie 2013 das Künstlerkollektiv Transform23.
 

Rusalka ist ihre erste Regiearbeit am Theater Hagen.

Foto: Max van der Rose

 


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