Yara Hassan

Yara Hassan

Gast

Vita

Yara Hassan zählt zu den spannendsten Choreografinnen ihrer Generation - bekannt für ihre kraftvolle, musikalisch präzise Handschrift und ihre Fähigkeit, Bewegung so zu gestalten, dass sie Geschichten sichtbar macht. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch eine klare Dramaturgie, und einer lebendige Bildsprache aus. Yaras künstlerische Sprache steht für Bewegung mit Haltung und ein klares Gespür für Rhythmus, Emotion und Bühnenmagie.

Die gebürtige Wuppertalerin absolvierte ihr Studium zur Diplom-Bühnentänzerin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und bildete sich anschließend in Gesang und Schauspiel fort. Als Choreografin und Regisseurin verantwortete sie zahlreiche Produktionen mit namhaften Musicalgrößen Deutschlands. Ihre choreographische Arbeit prägt u. a. die Uraufführung der Kinderoper Geisterritter nach dem Roman von Cornelia Funke. Darüber hinaus choreografierte sie unter der Regie von Gil Mehmert die Musicalkomödie She loves me, Berlin Skandalös, Sweeney Todd und das Chormusicals Bethlehem von Michael Kunze und Dieter Falk, welches im Dezember 2023 Weltpremiere feierte.

Mit ihrer unverwechselbaren Handschrift – einer Verbindung aus Präzision, Spielfreude und emotionaler Direktheit - schuf Yara Hassan das choreografische Fundament der Kölner Erfolgsproduktion Himmel und Hölle, die 2021 gleich vier Deutsche Musical Theater Preise gewann. Weitere Arbeiten umfassen Anything goes, Der kleine Horrorladen, Spamalot, My fair lady, Cabaret und Anastasia.

Für das Musical Der Mann der Sherlock Holmes war wurde sie 2024 in zwei Kategorien für den Deutschen Musical Theater Preis nominiert: Beste Choreografie und Bestes Revival. In der Spielzeit 2025/26 übernimmt sie die Inszenierung und Choreografie der West Side Story am Theater Hagen.

Neben ihrer künstlerischen Arbeit ist Yara eine gefragte Dozentin in den Fächern Tanz und Choreografie an verschiedenen privaten und staatlichen Institutionen u. a. an der Folkwang Universität der Künste und der Universität der Künste Berlin.

Durch ihre langjährige Bühnenerfahrung als Darstellerin weiß sie wie man junge Künstler*innen mit unterschiedlichen Hintergründen erreicht, motiviert und Choreografien erzählerisch und körperlich ehrlich vermittelt.

Foto: Michael Englert


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