Gast
Geboren in Hamburg. Nach dem Abitur ansässig in London, dort zunächst ein Studium der angewandten Theaterwissenschaft an der Universität von London mit BA Abschluss. Theoretische und praktische Arbeiten während dieser Zeit befassen sich vor allem mit der Korrelation von Raum und Identität, sowie Schnittstellen zur Performance Kunst, Raum-Installation und Zuschauer Interaktion durch site specific theatre. Anschließend Ausbildung zur Kostüm- und Bühnenbildnerin am renommierten Motley Theatre Design Course unter Alison Chitty. Nominierung und Shortlist für den Linbury Prize for Stage Design. Danach Arbeiten in der freien Londoner Szene, u.a. für Edward Bond und Mark Ravenhill, sowie mit dem Kollektiv non zero one.
Seit 2012 wieder in Deutschland ansässig. In der Folge Assistenzen am Thalia Theater Hamburg (für Katrin Brack, Ene-Liis Semper und Stéphane Laimé), sowie diversen europäischen Opernhäusern (Zürich, Amsterdam u.a., für Ben Baur). Gleichzeitig entstehen erste eigene Arbeiten.
Seit 2016 freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin mit Arbeiten für u.a. Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Staatstheater Hannover, Staatstheater Braunschweig, Staatstheater Cottbus, Badisches Staatstheater Karlsruhe, Mainfrankentheater Würzburg, Ópera national du Rhin, Ópera national de Lorraine & Ópera Royal dû Chateau de Versailles, Theater St. Gallen, Komische Oper Berlin, Salzburger Festspiele, Den Norske Opera + Ballet, Národní Divadlo Prag, Maggio Musicale Fiorentino & Opernhaus Zürich.
Sie verbindet eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Regisseur*innen Manuel Schmitt, Nele Lindemann, Ben Baur, Tomo Sugao, Jetske Mijnssen und Nina Russi.
Julia war Semifinalistin des Ring Award 2017 und 2020 in der Steiermark. Es folgte eine Nominierung als Nachwuchskünstlerin des Jahres im Jahresbericht 2018 der Opernwelt für ihr Bühnenbild der Produktion Nixon in China, sowie eine Nominierung für das Kostümbild des Jahres im Jahresbericht 2019 der Opernwelt für ihr Kostümbild der Produktion La divisione del mondo.
Foto: Max Sonnenschein