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Aida konzertant

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    Aida konzertant

    Oper von Giuseppe Verdi

    Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi

    Text von Antonio Ghislanzoni

    In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

    Konzertante Aufführung

    Aufführungsdauer: 3 Stunden
    Eine Pause

    Samstag, 03. März / 19:30 Uhr
    Normalpreis: 19,00 bis 46,00 Euro
    Großes Haus | Theater Hagen
        Elberfelder Straße 65, 58095 Hagen

    Beschreibung

    »T’avea il cielo per l’amor creata, Ed io t’uccido per averti amata!«

    »Es schuf der Himmel dich zum Glück der Liebe, ich bring’ den Tod dir, weil ich heiß dich liebe!«

    Nachdem 1822 die Hieroglyphenschrift entziffert worden war, verfiel ganz Europa in ein regelrechtes Ägypten-Fieber. Zahlreiche Amateure und Wissenschaftler machten sich auf, um die Geheimnisse der alten Hochkultur zu ergründen. Unter ihnen befand sich auch Auguste Mariette, der spätere Begründer des Ägyptischen Museums in Kairo. Angeregt von Funden und Inschriften ersann er die emotionale Geschichte von Aida, der versklavten äthiopischen Königstochter, die sich ausgerechnet in den ägyptischen Feldherrn Radames verliebt. Ein Stoff, wie für eine Oper geschaffen. Das fand auch Giuseppe Verdi, als man ihm das Sujet zur Vertonung anbot.

    Mit Akribie und untrüglichem Sinn für theatralische Handlung begann Verdi zusammen mit Textdichter Antonio Ghislanzoni an einem Libretto zu arbeiten, in dem er großen Wert auf die Worte, deren szenische Kraft und Rhythmus legte. Die Oper sollte den bombastischen Zeugen des Altertums an Architektur, Bedeutung und Größe entsprechen. Musikalisch bot der Komponist einen Klangrausch auf, der in dem berühmt gewordenen Triumph-Marsch der siegreichen Ägypter gipfelt.

    Dieser Sieg ist es auch, der Aidas Konflikt verschärft, als sie ihren eigenen Vater, den König von Äthiopien, unter den Gefangenen erkennt.

    Radames könnte mit der Pharaonentochter Amneris an der Seite neuer Herrscher am Nil werden. Doch seine Liebe zu Aida ist stärker. Er möchte mit ihr fliehen und verrät mit dem Fluchtplan die Stellung seiner Truppen. Diesen Wissensvorsprung verspricht Aidas Vater auszunutzen. Radames’ Schicksal wendet sich jäh. Als Hochverräter wird er verurteilt und bei lebendigem Leib eingemauert. Er ahnt nicht, dass in dieser letzten Stunde Aida an seiner Seite sein wird.

    So trennt der Bau einer Mauer nicht zwei Menschen, sondern vereint sie im Tod.

    Das Hagener Theater bietet alles auf, dieses kolossale Werk mit höchsten Ansprüchen zum Erlebnis zu machen: Orchester, Chor, Extrachor sowie eine Riege erstklassiger Solisten.

    Rezensionen

    Große Stimmen

    »Riesige Freiluftevents (Anm. d. Red.: der Oper Aida) haben mittlerweile Maßstäbe gesetzt. Was dabei meist untergeht, ist die intime, kammermusikalische und im Grunde wichtigere Facette des Stücks. Die kommt in Hagen nun vorzüglich zur Geltung – und dank großer, verstärkter Chorbesetzung auch die Klanggewalt der Massenszenen. [... ] Für die tragenden Partien hat sich Hagens erster Kapellmeister Rodrigo Tomillo stimmgewaltige Gäste engagiert. Allen voran die Südafrikanerin Andiswa Makana in der Titelrolle, die als echte Entdeckung gesehen werden muss.«

    Ruhrnachrichten

    Aida wird in Hagen zum Sängerfest

    »zwei starke Frauen (Anm. d. Red.: Andiswa Makana, Aida; Julia Faylenbogen, Amneris) beherrschen virtuos die Bühne, also feiert das Publikum ein grandioses Sängerfest mit langem Beifall im Stehen und einem Klatschmarsch, der dem Triumphmarsch nicht nachsteht. [...] Kapellmeister Rodrigo Tomillo legt das Vorspiel im Orchester so behutsam und zart an wie ein exquisites Stück Kammermusik. Immer wieder werden die Hagener Philharmoniker im Verlauf der drei Stunden mit ihrem begabten jungen Dirigenten Gefühlswelten ausloten, die eben nicht laut und grell sind.«

    Westfalenpost / Westfälische Rundschau

    Besetzung | Sa 03.03.2018 / 19:30 Uhr

    Auf einen Blick

    Theater- und Konzertkasse:
    02331/207-3218