Burak oder Das rote Rauschen

Ein nicht ganz gewaltfreies TanzTheaterStück nach wahren Begebenheiten
In Zusammenarbeit mit dem WestDeutschen Tanztheater und der Theaterakademie Köln
Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 8-11

Dienstag, 02. Mai / 10:00 Uhr
Normalpreis: 6,00 Euro
Lutz
    Elberfelder Str. 65, 58095 Hagen

Beschreibung

Er ist ein Junge aus Hagen. Ein Sohn und Bruder. Ein Deutscher und Kurde. Opfer und Täter. Aggressor und Friedensstifter. Nachdem Burak bereits in jungen Jahren häusliche Gewalt erleben musste, verfolgt ihn das Thema auch als Heranwachsender. Um sich gegen die physische und psychische Gewalt durch rassistische Diskriminierung von Lehrer*innen und Mitschüler* innen in der Schule zu wehren, wird Burak selbst zum Täter. Er geht auf Demos, erhebt seine Stimme gegen das Unrecht, das ihm selbst widerfährt, und wird dabei immer öfter zu dem, der Konflikte auch mit Gewalt austrägt, der in der ersten Reihe steht und zuerst mit der Faust ausholt. Als er nach einer Demonstration von den Grauen Wölfen brutal zusammengeschlagen wird und nur das Eingreifen einer Polizistin eine Tragödie verhindern kann, gelingt es Burak, der Spirale der Gewalt zu entkommen. Er hat uns seine Geschichte gegeben, damit wir anderen jungen Menschen erzählen können, was Gewalt aus Menschen macht.

Gewalt hat viele Gesichter und prägt auf unterschiedliche Weise das Leben viel zu vieler (junger) Menschen. Gemeinsam mit Schauspielschüler*innen und Mitgliedern des LUTZ Ensembles gestalten das LUTZ Team und das WestDeutsche Tanztheater eine Bewegungstheaterperformance nach wahren Begebenheiten, die aufmerksam machen, bewegen und Auswege aufzeigen möchte. Gemeinsam mit Studierenden und Betroffenen werden begleitend Workshops und Räume für Austausch und Gespräche angeboten.

Besetzung | Di 02.05.2023 / 10:00 Uhr

  • Es spielen:Manuel Bashirpour
  • Studierende der Theaterakademie Köln

Auf einen Blick

Theater- und Konzertkasse:
02331/207-3218