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Frühstück bei Tiffany

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    Frühstück bei Tiffany

    Konzert-Lesung

    Markus Meyer liest Truman Capotes (1924–1984) »Frühstück bei Tiffany« (1958)
    Chris Hopkins und Thilo Wagner spielen Cole Porter, George Gershwin, Duke Ellington, Henry Mancini u. a.

    Sonntag, 08. März / 18:00 Uhr
    Normalpreis: 12,00 bis 37,00 Euro
    Großes Haus
        Elberfelder Straße 65, 58095 Hagen

    Beschreibung

    Der Schriftsteller Truman Capote wurde 1924 in New Orleans geboren. Er wuchs in den Südstaaten auf, bis ihn seine Mutter als Achtjährigen zu sich nach New York holte. Im Alter von neunzehn Jahren erhielt er für seine Kurzgeschichte »Miriam « den »O.-Henry-Preis«. 1948 erschien sein Roman »Andere Stimmen, andere Räume«, der als das Debüt eines literarischen Wunderkindes gefeiert wurde. 1949 folgte die Kurzgeschichtensammlung »Baum der Nacht«, 1950 die Reisebeschreibung »Lokalkolorit«, 1951 der Roman »Die Grasharfe«.

    Das 1958 veröffentlichte »Frühstück bei Tiffany« um das lebenslustige, aber geheimnisvolle und abgründige Partygirl Holly Golightly erlangte auch dank der Verfilmung mit Audrey Hepburn große Berühmtheit. Der Roman ist eine anrührende Satire auf die »feine« New Yorker Gesellschaft im Jahr 1943 während der letzten Kriegsjahre. Holly Golightly träumt vom Aufstieg: an ihre trübe Vergangenheit als Waisenkind und junge Ehefrau erinnert sie sich nicht gerne, in der Großstadt hofft sie auf ein besseres Leben an der Seite eines vermögenden Mannes. Das Schmuckgeschäft an der Fifth Avenue wird für sie zum Symbol für die ersehnte Freiheit und Sicherheit zugleich. Die Inspiration für die Romanfigur scheint auf mehrere Frauen – auch aus Capotes Umfeld – zurückzugehen, so zeigen sich etwa einige Parallelen zwischen Holly Golightly und Capotes Mutter.

    1965 erschien der mehrmals verfilmte Tatsachenroman »Kaltblütig«, für den er mit seiner Jugendfreundin Harper Lee nach Kansas reiste, um die Hintergründe der Morde an einer Familie zu recherchieren. »Kaltblütig« beeinflusste den New Journalism – ein Reportagestil, der auf fiktive Mittel zurückgreift – und spätere nicht-fiktionale Literatur. 1973 wurde »Die Hunde bellen« (Storys und Porträts), 1980 »Musik für Chamäleons« (Erzählungen
    und Reportagen) veröffentlicht. Posthum wurden 1987 – allerdings nicht vollendet – der Roman »Erhörte Gebete« und 2005 das neu entdeckte Debüt »Sommerdiebe« veröffentlicht. Der Autor starb 1984 in Los Angeles.

    Fotos: Anna Borisova-Emilova

    Auf einen Blick

    Theater- und Konzertkasse:
    02331/207-3218