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Kiss Me, Kate

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    Kiss Me, Kate

    Musical von Cole Porter

    MUSICAL VON COLE PORTER

    BUCH VON BELLA UND SAMUEL SPEWACK

    NACH DER KOMÖDIE DER WIDERSPENSTIGEN ZÄHMUNG VON WILLIAM SHAKESPEARE

    IN DEUTSCHER SPRACHE

    Aufführungsdauer: 2 Stunden 45 Minuten
    Eine Pause

    Freitag, 22. Juni / 19:30 Uhr
    Normalpreis: 19,00 bis 46,00 Euro
    Großes Haus | Theater Hagen
        Elberfelder Straße 65, 58095 Hagen

    Beschreibung

    »Schlag‘ nach bei Shakespeare, bei dem steht was drin! Kommst du mit Shakespeare, sind die Weiber gleich ganz hin.«

    Dem Autoren-Team Bella und Samuel Spewack zusammen mit Komponist Cole Porter gebührt das Verdienst, Shakespeare für die Musicalbühne erobert zu haben. Seit seiner Uraufführung 1948 am Broadway trat die musikalische Komödie einen wahren Siegeszug um die Welt an und gehört zu den meist gespielten Musicals überhaupt.

    Das Stück wirft einen amüsanten Blick hinter die Kulissen des Theaterbetriebs. Nicht nur auf der Bühne in Shakespeares Komödie Der Widerspenstigen Zähmung geht es turbulent zu, auch hinter den Kulissen der Theatertruppe rund um Regisseur und Schauspieler Fred Graham kochen die Emotionen hoch.

    Auf der Bühne sind sie ein Paar, wenn auch ein sehr streitbares, wie in Shakespeares Komödie, privat haben sich Fred und Lilli getrennt. Was natürlich nicht heißt, dass sie einander nicht eifersüchtig belauern, wohin das Herz des anderen sich wendet. Und Lilli findet einiges an Freds neuer Flamme Lois auszusetzen, die pikanterweise im Shakespeare-Stück die heiß begehrte, aber etwas dümmliche Bianca spielt, die kleine Schwester der titelgebend widerspenstigen Katharina. Die Eifersucht findet ihren Höhepunkt, als ein Blumenstrauß, den Fred eigentlich Lois verehren wollte, irrtümlich bei Lilli landet.

    Lillis neuer Verlobter soll sie aus dem theatralischen Chaos retten. Doch ein Abschied von der Bühne und am liebsten sofort würde auch das Aus für die Theatertruppe bedeuten und so kommt es Fred ganz gelegen, dass zwei Ganoven versuchen, einen Schuldschein einzutreiben, der nur Hoffnung auf Bezahlung hat, wenn das Theaterstück weitergeht. Und so mischen sich also auch die beiden Herren der Halbschwestern in das bunte Treiben der Theaterwelt – und finden durchaus Gefallen daran, was man mit Shakespeare-Zitaten alles erreichen kann, vor allem bei den Frauen.

    Die mitreißenden Melodien von Cole Porter sind längst zu Evergreens geworden und sprühen nicht nur von musikalischen Einfällen, sondern auch von raffiniertem Wortwitz, darum: Schlag nach bei Shakespeare, da steht was drin!

     

    Rezensionen

    Das Musical „Kiss me, Kate“ wird am Theater Hagen zum Feuerwerk der tollen Stimmen.

    »Das Theater Hagen zeigt dieses Musical-Schlachtross jetzt in einer ebenso bezaubernden wie leichtfüßigen Inszenierung und setzt auf die beziehungstechnischen Verwicklungen der Handlung sogar noch einen drauf: Fred und Lilli alias Kenneth Mattice und Emily Newton, im Stück hinter den Kulissen geschiedene Leute und vor dem Vorhang Shakespeares Katharina und Petrucchio, sind auch privat miteinander verheiratet. In Hagen werden sie zum gefeierten Traumpaar, denn das Haus applaudiert begeistert im Stehen. [...] Regisseur Roland Hüve, der unter anderem für die sensationellen Hagener „Blues Brothers“ verantwortlich war, und Bühnenbildner Siegfried E. Mayer spielen jedoch so virtuos mit der vierten Wand, dass sich die Stück-im-Stück-Idee immer wieder potenziert. [... ] Dirigent Steffen Müller-Gabriel und die Hagener Philharmoniker bringen die Partitur vom ersten Takt an mit viel Feuer, Rhythmusgespür und Raffinesse aus dem Graben.«

    Westfalenpost / Westfälische Rundschau

    Musical-Klassiker in frischem Gewand

    »Newton begeistert mit kapriziösem Spiel und wunderbaren Starallüren, wobei sie allerdings immer wieder Lillis Verletzlichkeit und ihre immer noch tiefen Gefühle für ihren Ex-Mann Fred Graham durchschimmern lässt. Ihr Sopran verfügt über strahlende Höhen und besitzt für die Musical-Nummern die erforderliche Leichtigkeit. [...] Ihr Ex-Mann Fred Graham ist mit Ensemble-Mitglied Kenneth Mattice ebenfalls ideal besetzt. Mit Macho-Allüren und einer gehörigen Portion Selbstironie legt er die Figur sehr selbstverliebt an und sieht dabei auch noch verdammt gut aus. Mit markantem Bariton schwelgt er in dem umgedichteten Song "Wo ist die liebestolle Zeit?",[...]. Steffen Müller-Gabriel zaubert einen frischen Musical-Sound aus dem Graben, so dass es am Ende lang anhaltenden und begeisterten Applaus gibt, in den sich auch das Regie-Team unter großem Jubel einreiht. [...] Zum Abschluss der Saison setzt das Theater Hagen in einer rundum gelungenen Inszenierung noch einen Publikumsrenner auf den Spielplan und beendet die Spielzeit so furios, wie sie mit In den Heights von New York begonnen hat. Das neue Leitungs-Team kann mit der ersten Spielzeit sehr zufrieden sein.«

    http://omm.de

    Besetzung | Fr 22.06.2018 / 19:30 Uhr

    Auf einen Blick

    Theater- und Konzertkasse:
    02331/207-3218