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Ballettabend mit Choreographien von Cayetano Soto, Itzik Galili und Alfonso Palencia

MOVE ON

Ballettabend mit Choreographien von

Cayetano Soto UNEVEN

Itzik Galili EPHEMERON

Alfonso Palencia ¡MOVINOS!

Musik von David Lang, Haytam Safia, Max Richter u.a.

Aufführungsdauer: 2 Stunden
Zwei Pausen

Samstag, 20. Oktober / 19:30 Uhr
Normalpreis: 16,50 bis 40,00 Euro
Großes Haus | Theater Hagen
    Elberfelder Straße 65, 58095 Hagen

Beschreibung

Für die erste Ballettpremiere in der Spielzeit 2018/19 ist es Ballettdirektor Alfonso Palencia gelungen, zwei weltweit anerkannte Choreographen zu verpflichten. Die facettenreichen Choreographien werden von einer ebenso vielseitigen Musik begleitet: Es erklingen Werke der zeitgenössischen amerikanischen, israelischen und britischen Komponisten David Lang, Haytham Safia und Max Richter.

Uneven

Für die Eröffnung des Abends zeichnet der katalanische Choreograph Cayetano Soto verantwortlich, der zuletzt 2017 das Hagener Publikum mit Malasombra (im Rahmen des Ballettabends Satisfaction) begeisterte. Vom derzeitigen choreographer in residence des Ballet BC in Vancouver ist sein Stück Uneven zu sehen, welches er für das amerikanische Aspen Santa Fe Ballet kreierte und damit 2011 für den russischen Golden-Mask-Award nominiert wurde. Die Anregung zu dieser Choreographie bildete eine Lebenssituation, in der sich Soto physisch und psychisch extrem instabil und unausgeglichen fühlte.

Ephemeron

Zum ersten Mal wirkt der herausragende israelische Tänzer und Choreograph Itzik Galili am Hagener Theater und erarbeitet mit der Compagnie sein zeitgenössisches Stück Ephemeron, welches seinen kraftvollen, athletischen, rasanten Stil eindrucksvoll präsentiert. Galilis Werke zeichnen sich vor allem durch seine Fähigkeit aus, Tanz aus verschiedenen Perspektivenzu sehen, zu verstehen und zu zeigen.

¡Movinos!

Die dritte Choreographie wird vom Hagener Ballettdirektor Alfonso Palencia neu für das Ballett Hagen geschaffen: In ¡Movinos! konfrontiert er Tänzer*innen und Publikum in abstrakter Darstellungsweise mit den Themen ‚Identität‘, ‚Selbstfindung‘, ‚Sexualität‘, ‚Liebe‘, ‚Missbrauch‘‚ ‚Toleranz‘ und mit verschiedenen Formen des menschlichen Zusammenlebens und widmet sich den Fragen: Was ist anders sein? Was ist normal? Was ist richtig oder falsch? Sind wir am Ende nicht alle gleich, wenn wir gehen müssen?

Im Vorfeld zur Premiere sprach Dramaturgin Ina Wragge mit Ballettdirektor Alfonso Palencia.

Alfonso, für die erste Ballettpremiere in der Spielzeit 2018/19 ist es dir gelungen, zweiweltweit anerkannte und tätige Choreographen zu verpflichten. Warum Soto und Galili?

Mit Soto bin ich befreundet, wir haben beide gemeinsam im Ballett Theater München unter Philip Taylor getanzt und zudem wichtige Impulse vom Nederlands Dans Theater unter Jiří Kylián erhalten. Sotos zeitgenössische, dabei klassisch grundierte Tanzsprache spricht das Publikum an und konfrontiert die Compagnie mit einem neuen Stil. – Die Herkunft und tiefsinnige Ausdrucksweise von Galili ist eine ganz andere und ganz besonders – ich habe selber einst in einem seiner Stücke getanzt und war fasziniert davon. Die Erarbeitung und Präsentation dieser Choreographien – inklusive meiner eigenen neuen Kreation – stellt für die Tänzer*innen eine neue und enorme Herausforderung dar und erweitert ihr Bewegungsvokabular.

Beschreibe bitte kurz mit deinen eigenen Worten, worum es in den Choreographien geht.

Uneven beschreibt abstrakt Menschen in Konfliktsituationen und wie sie mit Problemen des Lebens und deren Bewältigung umgehen, allein oder zu zweit. – Ephemeron ist zunächst einerein physische Ekstase der Bewegung, des Rhythmus’. Das Stück reflektiert die Vitalität und Happiness der Jugend. Sein berührendes und die Ewigkeit darstellendes Schluss-Duett ist eher sakralen Charakters. – In ¡Movinos! geht es um Menschen, die auf der Suche nach ihrer eigenen Identität sind, dabei zahlreiche Erfahrungen machen und am Ende feststellen: Jedes Individuum ist für sich selbst verantwortlich – Motto: Weitergehen!

 

Rezensionen

„Move On“ ist ein großer Ballettabend im Theater Hagen

»Der Titel „Move On“ ist dabei Programm. Vorwärts und aufwärts bewegt sich die junge Compagnie unter der Leitung ihres Direktors Alfonso Palencia. Die drei Choreographien ergänzen einander in ihrer Unterschiedlichkeit zu einem großen, spannenden Programm. Sie sind streng und abstrakt, wild, poetisch, verstörend und vor allem unglaublich virtuos getanzt. Und sie zeigen, wie kosmopolitisch das kleine Ballett Hagen ist. Dafür gibt es vom Publikum langen Beifall im Stehen.«

Westfalenpost / Westfälische Rundschau

Mit Standing Ovations wurde die Ballettpremiere „ Move On“ im Theater Hagen gefeiert

»Mit Standing Ovations wurde die Ballettpremiere „ Move On“ gestern Abend im Theater Hagen gefeiert. Ballettdirektor Alfonso Palencia hatte sich zwei international bekannte Choreographen dazu geholt. Den katalanischen Choreographen Cayetano Soto, der im vergangenen Jahr mit "Malasombra" am Theater Hagen begeisterte, und den israelischen Choreographen Itzik Galili, der gestern sein Debüt am Haus hatte. Mit viel Energie, Emotionen und Spannung überzeugte der zeitgenössische Tanz das Hagener Publikum.« O-Töne aus dem Premierenpublikum auf der Website von 107.7 Radio Hagen.

https://www.107.7radiohagen.de

Auf einen Blick

Theater- und Konzertkasse:
02331/207-3218