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Zart

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Zart

Ballettabend mit Choreographien von Marguerite Donlon (Fragile) und Francesco Vecchione (Jurema)

Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Michio Woirgardt, Johann Sebastian Bach und Live-Improvisationen von Uroš Ugarković

Ursprünglich war „ZART“ als dreiteiliger Tanzabend konzipiert. ­Donlons weltweit gefeierte Choreographie Strokes Through the Tale sollte sozu­sagen den musikalischen Kern in Konzentration auf den Komponisten ­Mozart bilden. Die Sicherheitsmaßnahmen für das ­Ballettensemble ­berücksichtigend werden zunächst ‚nur‘ die beiden ­Uraufführungen ­Fragile und Jurema präsentiert. Beide Choreographen bewegt die aktuelle weltumspannende Situation, die sie auf unterschiedliche Art künst­lerisch umsetzen. Dabei ist es augenfällig, dass ihr räumlich tänzerisches Bild, ein Vorwärts, die Bewegung nach Vorne ist – und das sowohl im Tanz wie auch im metaphorischen Sinn: Die Hoffnung als Motor!

Sonntag, 11. Oktober / 15:00 Uhr
Normalpreis: 19,50 bis 48,00 Euro
Großes Haus
    Elberfelder Straße 65, 58095 Hagen

Beschreibung

FRAGILE In ihrer neuen Kreation begibt sich Ballettdirektorin ­Marguerite Donlon gemeinsam mit den Tänzer*innen auf einen Weg ins Ungewisse – nichts scheint mehr fest, der Boden unsicher. „Ein Meer voller Glas ... wie auf Eierschalen gehen, gefangen ... zusammen ... und allein“ (Donlon). Auf ihren choreographischen Passagen vom Bühnenhintergrund nach vorne reflektieren die Tänzer*innen Momente des ­Innehaltens, sie trauern und feiern. Jedes Leben wirkt aufeinander. Mit dem Blick in die Ferne erkennen sie ihre Sehnsucht nach Liebe, ihren Hunger nach Berührung. Mit der Hoffnung als Anker und geprägt von Erinnerungen möchten sie vorankommen, allein, zusammen, zerbrechlich.

JUREMA Der Choreograph Francesco Vecchione beschreibt die Grundideen für sein Stück mit den Worten: „Die Welt, in der wir leben, ist nichts weniger als ein Spiegel dessen, was wir in unserem Inneren geworden sind. Wir leben in einer heiklen Zeit des Wandels ... Es liegt an uns, zu entscheiden. Das Schöne daran ist, dass es eine Wahl gibt und wir sie treffen können. Wir müssen die Veränderungen annehmen, um vorwärts zu kommen und zu wachsen.“ In seiner Choreographie arbeitet er mit allen Tänzer*innen des Balletts Hagen. Im Probenprozess haben sie ihre persönlichen Geschichten, ihre Meinungen, Ängste und Hoffnungen ausgetauscht. Was gibt es Schöneres, als diese Geschichten im Tanz zu erleben? 

Mit freundlicher Unterstützung der Ballettfreunde Hagen e.V.

Auf einen Blick

Theater- und Konzertkasse:
02331/207-3218