Emanuel Blumin-Sint

Emanuel Blumin-Sint

Vita

Der Fagottist Еmanuel Blumin-Sint, Gewinner des Fanny Mendelssohn Förderpreises 2024, wurde 2004 in Madrid geboren und wuchs in Irland und Deutschland auf. Mit 4 Jahren begann Emanuel mit Klavierunterricht bei Elisaveta Blumina und im Alter von 9 Jahren mit dem Fagott-Unterricht bei Prof. Mathias Baier in Berlin. Aufgrund seines musikalischen Talents wurde er 2018 am Berliner Musikgymnasium „Carl Philipp Emanuel Bach” aufgenommen und zudem Jungstudent an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin in
der Fagott-Klasse von Prof. Rainer Luft. Emanuel gewann den ersten Preis mit Höchstpunktzahl beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert” und ist erster Preisträger bei mehreren internationalen Musikwettbewerben, wie z. B. dem Internationalen Wettbewerb „Peregrinos Musicales” in Spanien oder dem Internationalen Musikwettbewerb in Stockholm. In Russland gewann er den „Grand Prix” beim Internationalen Wettbewerb für Holzbläser „Northern Rhapsody” und wurde eingeladen, mit der St. Petersburger Philharmonie unter der Leitung von Vitali Alekseenok zu spielen. Emanuel hat in der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin und der Elbphilharmonie in Hamburg gespielt und hatte im November sein Solo-Debüt in der Carnegie Hall in New York. Als Solist konzertierte er unter anderem mit dem Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin, dem Loh-Orchester und der Real Filharmonía de Galicia.

Emanuel ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben, Villa Musica und Jütting Stiftung. Für die Saison 2024 wurde er zu einem Praktikum beim Gstaad Festival Orchester eingeladen. Als Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie, des Bundesjugendorchesters und des Verbier Festival Jugendorchesters spielte Emanuel unter der Leitung von Kent Nagano und Kirill Petrenko.

Zu seinen Kammermusik-Partnern gehören Jiyoon Lee, Bruno Delepelaire, Elisaveta Blumina, Mathias Baier, Stefan Dohr, Matvey Demin, Alexey Stadler und Valentin Radutiu. Seit April 2023 studiert Emanuel Blumin-Sint bei Rainer Luft an der Hanns Eisler Hochschule in Berlin und führt ab September 2024 sein Studium weiter bei Matthias Rácz an der ZHdK Zürcher Hochschule der Künste. Emanuel besuchte Meisterkurse von Dag Jensen, Eckart Hübner, Matthias Rácz und Ole Kristian Dahl.

Einige Komponisten schrieben für Emanuel neue Stücke fürs Fagott. So widmete Valentin Silvestrov – der größte zeitgenössische Komponist der Ukraine – Emanuel 2022 seine erste und bisher einzige Komposition für Fagott. Emanuels Debütalbum „Leading Bassoon“ wurde im September 2024 veröffentlicht.


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