Amani Robinson ist Sängerin und Darstellerin mit Wurzeln im klassischen Gesang. Ihre Arbeit verbindet Oper, Musical und Konzert. Im Mittelpunkt steht für sie das Singen – und die Möglichkeit, durch Musik eine Figur und ihre Geschichte zu erzählen.
An der Musikhochschule Lübeck studierte sie Bühnen- und Konzertgesang sowie Operngesang. Erste Engagements führten sie an die Oper Kiel, wo sie unter anderem in Judith Weirs Der blonde Eckbert und als Consuelo in West Side Story auftrat, sowie zu den Eutiner Festspielen. Als Konzertsängerin übernahm sie Sopranpartien in Oratorien und gastierte unter anderem im Hamburger Michel und in der Laeiszhalle.
Im Musical erschloss sie sich neben ihrem klassischen Sopran neue stimmliche Ausdrucksmöglichkeiten. Zu ihren frühen Rollen gehörten Dorothy in Der Zauberer von Oz am Nordharzer Städtebundtheater sowie Kiki in Flashdance am Staatstheater Darmstadt. Für Stage Entertainment stand sie als Deloris van Cartier und im Ensemble von Sister Act am Theater des Westens Berlin, am Rhein-Main-Theater Niedernhausen und am Deutschen Theater München auf der Bühne.
Weitere Engagements führten sie als Anita in West Side Story an das Theater Bonn und zu den Freilichtspielen Schwäbisch Hall, wo sie auch Deloris van Cartier spielte. Als Oda Mae Brown war sie mit Ghost – Nachricht von Sam auf Tournee. Am Theater Lüneburg verkörperte sie Frau 2 in Songs for a New World, Maria Magdalena in Jesus Christ Superstar und Polly Peachum in Die Dreigroschenoper.
Zu ihren jüngeren Arbeiten zählen Motormouth Maybelle in Hairspray am Theater Bonn und Erma in Anything Goes an der Staatsoper Hannover. Nach Joanne Jefferson in Rent kehrt sie in der Spielzeit 2026/27 als Edith Van Hopper in Rebecca an das Theater Dortmund zurück. Die Rolle spielte sie bereits beim DomplatzOpenAir in Magdeburg.
Neben ihren Theaterengagements tritt Amani Robinson als Solistin auf, unter anderem mit dem WDR Funkhausorchester in The Sound of Pride in der Kölner Philharmonie.
Foto: Julian Freyberg