Der deutsch-iranische Bariton Manos Kia absolvierte zunächst ein Schauspielstudium in Berlin erst sehr spät entdeckte seine Liebe zum Gesang. Es folgten Gesangsstudien in Dresden und Karlsruhe. Bereits während des Studiums 2013 machte er mit seiner vielseitigen Bühnenpräsenz auf sich aufmerksam, so im Young Singer Projects der Osterfestspiele Baden-Baden, wo er den Baron Pictordu in Pauline Viardots Cendrillon singen durfte und im gleichen Jahr mit seiner Nominierung im Opernwelt-Magazin als „Nachwuchskünstler des Jahres“ für seine Interpretation des Figaro (Mozart) im Rahmen des Gesangswettbewerbs der Kammeroper Rheinsberg.
Wichtige Bühnenerfahrung sammelte er an namhaften Häuser wie: Die Staatsoper Unter den Linden Berlin, der Hamburgischen Staatsoper, die Staatstheater Braunschweig und Mainz. Als Konzertsolist gefragt, stand er bereits auf fast allen großen Konzertbühnen Deutschlands, u.a. in der Berliner Philharmonie mit Verdis Requiem sowie Rossinis Petite Messe, dem Konzerthaus Berlin mit Mahlers 8. und der Hamburger Laeiszhalle mit Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen.
Zu den zentralen Rollen seines Repertoires gehören wichtige Fachpartien wie Giorgio Germont (La Traviata), Scarpia (Tosca), Mr. Ford (Falstaff) sowie Marcello und Schaunard (La Bohème). Einen besonderen Erfolg feierte er beim diesjährigen Klassik Open Air im Rahmen der Bayreuther Festspiele mit der Titelpartie in Wagners Der fliegende Holländer.
Als neues Ensemblemitglied der Saison 2026/2027 am Theater Hagen präsentiert sich der Bariton dem Publikum nun als Silvio in Leoncavallos Pagliacci, Dr. Falke in Die Fledermaus sowie als Dr. Kolenatý in Janáčeks Die Sache Makropulos.
Foto: Michael Ernst