Yibai Chen gehört zu den herausragendsten Cellisten seiner Generation. Sein Spiel wurde als „nichts weniger als bemerkenswert“, als eine „makellose Technik, die gleichzeitig aufrichtige Zärtlichkeit und Sensibilität“ vermittelt, und als „ein einzigartiger Klang mit wahrer Bühnenpräsenz“ beschrieben. Geboren 2001 in Shanghai, begann Yibai Chen bereits im Alter von fünf Jahren mit seiner musikalischen Ausbildung.
Nach dem Gewinn des zweiten Preises beim renommierten Queen Elisabeth Cello Wettbewerb 2022 trat Yibai Chen eine erfolgreiche internationale Karriere an, die durch zahlreiche gefeierte Debüts und Tourneen geprägt ist. Darüber hinaus wurde er mit dem Hauptpreis des Lutoslawski Cello Wettbewerbs 2018, des George Enescu Cello Wettbewerbs 2018 sowie des Tschaikowsky Cello Wettbewerbs 2019 ausgezeichnet – jeweils als jüngster Teilnehmer in allen Kategorien.
Die Kritik lobt seine Zusammenarbeit mit zahlreichen weltbekannten Orchestern und Dirigenten. Zu seinen bisherigen Konzertpartnern zählen unter anderem die Brüsseler Philharmoniker, das Belgische Nationalorchester, die Warschauer Philharmoniker, die St. Petersburger Philharmoniker, das Sinfonieorchester Basel, die Janáček-Philharmonie, die George-Enescu-Philharmonie, die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, die Haydn-Philharmonie, das Königliche Kammerorchester der Wallonie und das Amadeus Chamber Orchestra des Polnischen Rundfunks.
Yibai Chen spielt auf einem Cello von Joseph Guadagnini, das ihm freundlicherweise von der „Deutschen Stiftung Musikleben Hamburg“ zur Verfügung gestellt wird.
Foto: LIN