

Musical von Leonard Bernstein
Nach einer Idee von Jerome Robbins
Buch von Arthur Laurents
Musik von Leonard Bernstein
Gesangstexte von Stephen Sondheim
Deutsche Fassung von Frank Thannhäuser und Nico Rabenald
Die Uraufführung wurde inszeniert und choreografiert von Jerome Robbins
Original-Broadwayproduktion von Robert E. Griffith und Harold S. Prince in Übereinkunft mit Roger L. Stevens
In deutscher Sprache
Ab 12 Jahren
Aufführungsdauer: ca. 2 Stunden 25 Minuten, eine Pause
Hier können Sie das Programmheft downloaden.
Hinweise auf sensible Inhalte und sensorische Reize
Es ist eine uralte Geschichte: Zwei Menschen, die sich lieben und aufgrund gesellschaftlicher Zwänge nicht zusammenfinden können. West Side Story ist eines der berühmtesten Musiktheaterwerke aller Zeiten und versetzt – inspiriert von Shakespeares Romeo und Julia – die Geschichte über eine unmögliche Liebe in das moderne New York.
Tony ist Mitglied der Jets, einer Bande amerikanischer Jugendlicher, die in erbittertem Konflikt mit den Sharks, einer Gruppe puertoricanisch- stämmiger Teenager, steht. Bei einem Zusammentreffen der beiden Gangs trifft Tony auf Maria, die Schwester des Shark-Anführers Bernardo, und die beiden verlieben sich schlagartig ineinander. Als der Kampf zwischen den verfeindeten Banden zunehmend eskaliert und Tony in einen Mord verwickelt wird, rückt eine gemeinsame glückliche Zukunft für die beiden in unerreichbare Ferne.
Leonard Bernstein schuf für West Side Story eine außergewöhnliche Musiksprache, in der moderner Jazz, spannungsgeladene dramatische Sequenzen und lyrisch-schwelgerische Nummern unmittelbar nebeneinanderstehen – eine Mischung aus Show mit spektakulären Choreografien und mitreißendem Drama. Vor dem Hintergrund von Gewalt und Rassismus entspinnt sich eine Liebesgeschichte, die für einen Moment an die – vielleicht utopische – Möglichkeit, alle Grenzen und Vorurteile außer Kraft zu setzen, glauben lässt. Mit unverwechselbaren Songs wie „Maria“ und „Somewhere“ wurde West Side Story nach der Uraufführung 1957 zum Welterfolg – und bleibt es bis heute.
Yara Hassan, die als Choreografin und Regisseurin zuletzt an den Theatern Dortmund und Bielefeld tätig war, bringt Bernsteins großen Klassiker auf die Bühne des Theater Hagen.
Fotos:Björn Hickmann
Standing Ovations
„Das Publikum ist von Anfang an fasziniert und bedankt sich mit orkanartigem Beifall im Stehen.“
Großartige Choreographie
„Die gesamte Choreographie ist absolut großartig gearbeitet und hält das Stück bis zum Schluss in dichter Spannung.“
Tränen bei "Maria"
„Wenn Tenor Anton Kuzenok sein ‚Maria‘ singt, dann fließen Tränen. Überhaupt funktioniert das Zusammenspiel der Solisten hervorragend. Nike Tiecke ist eine Maria, deren Sopran engelsgleich und unschuldig in die Höhe schwebt. Und Angela Davis kann die ganze Verzweiflung… mit größter Intensität verkörpern.“
Glücksfall
„Vor allem aber zieht das Ensemble so wunderbar mit… tatsächlich wird es zum Glücksfall, dass Opernsänger die ‚West Side Story‘ in Hagen singen, denn daraus entsteht eine neue Qualität von Gefühlstiefe, eine neue Dimension von Wahrhaftigkeit.“
Schon die ersten Takte überzeugen
„Schon die ersten Takte des Prologs zeigen: Weichgespült wird in der Partitur von Komponist Leonard Bernstein in Hagen gar nichts. Der 1. Kapellmeister Steffen Müller-Gabriel und die Hagener Philharmoniker schärfen die treibenden Rhythmen, die einkomponierten Dissonanzen und die schrillen Trompetensignale.“