Pinienkerne wachsen nicht in Tüten

Ein WeltEntdeckungsStück ab 5 Jahren

Von Paula Fünfeck

In Zusammenarbeit mit dem Philharmonischen Orchester Hagen
Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 1-4

Die Produktion wird im Probenprozess von einer Patenklasse begleitet.

Beschreibung

In Mutter Nates Garten ist viel los. Der kleine Herr Grand denkt über die Welt nach: Was ist am stärksten: die Ameise, die Sonne, ein Pinienkern oder doch ein Bär? Dabei guckt er so angestrengt Löcher in die Luft, dass sie heruntersegeln und Mutter Nates Garten verstopfen. Der wird es schließlich zu bunt, und sie schickt Herrn Grand ans Ende der Welt. Doch der frisch erdachte Bär wütet bereits durch die Welt und macht aus der Prachtpinie Kleinholz. Weiß er denn nicht, dass Pinienkerne auf Bäumen und nicht in den Tüten des skrupellosen Kaufmanns wachsen? Ein ganz schönes Chaos, denkt sich Mutter Nate und macht sich auf den Weg ans Ende der Welt, um Herrn Grand seinen Denkschuh zu bringen, sich mit ihm zu versöhnen und die Welt wieder gerade zu rücken. Während die Lachsonne scheint, die Tränenwolke weint, der Wind Pinienkerne verteilt und die Zeit mal schneller, mal langsamer (über die Bühne ver-)geht, sortiert sich die kleine Gartenwelt neu und zeigt, wie viel Verantwortung und Liebe notwendig sind, um das komplexe Gefüge der Welt zu erhalten. Ein zauberhaft kurioses Weltenmärchen über Kreisläufe und Zeitläufe, in dem sich die komplexen Natur- und Gesellschaftszusammenhänge ganz selbstverständlich ergeben und kindgerecht darstellen.

In Anja Schönes Inszenierung wird der raffinierte Sprachwitz der Vorlage zu einem temporeichen Theaterspaß mit Livemusik, Gesang und Objekten über nichts Geringeres als die Rettung der Welt.

Auf einen Blick

Theater- und Konzertkasse:
02331/207-3218